6 Achtsamkeitsübungen für den Alltag

Den Ton für Ihren Tag setzen

Anstatt bei dem Weckerklingeln aus dem Bett zu springen, unter die Dusche zu hetzen, um dann das Frühstück runter zu schlingen, versuchen Sie doch direkt am Morgen die Gelassenheit zu praktizieren, die Sie sich über den Tag hinweg wünschen; strecken Sie sich zunächst einmal genüsslich – wie fühlt sich Ihr Körper dabei an? Wenn Sie sich aufsetzen, beobachten Sie Ihren Atem. Wie fühlt sich der Boden unter Ihren nackten Füßen an? Und für die Fortgeschrittenen: Überlegen Sie sich drei Dinge, die heute ganz hervorragend laufen werden. 

Machen sie etwas Gewöhnliches ungewöhnlich! 

Viele Dinge tun wir in unserem Alltag automatisch – beim Thema Achtsamkeit geht es vor allem darum, sich dieser Dinge bewusst zu werden. Am einfachsten ist das, wenn man es einfach mal anders als sonst macht; Als Linkshänder könnten Sie versuchen, sich mit rechts die Zähne zu putzen, oder das Müsli auf Ihrem Löffel mit der “falschen” Hand in Ihren Mund zu manövrieren.  

Tatort

Schauen Sie sich einen Raum genau an, wenn Sie ihn betreten mit der Intention ihn genauso wieder zu verlassen. Dass bei dieser Technik Ihre Küche stets aufgeräumt bleibt ist bloß ein angenehmer Nebeneffekt. Viel mehr trainieren Sie sich selbst darauf Ihrer Umgebung und den von Ihnen hinterlassenen Spuren mehr Aufmerksamkeit zu schenken. 

Tagtägliche Tätigkeiten 

Suchen Sie sich zwei Dinge aus, die Sie täglich tun, und treffen Sie mit sich selbst die Vereinbarung von nun an diese Dinge bewusst auszuführen. Ob es das hinsetzen auf einen Stuhl, das Abwaschen oder Betten machen ist, ist dabei vollkommen egal. Bemühen Sie sich nur darum, ganz bei dieser Sache zu bleiben und holen Sie Ihre Gedanken, falls diese abschweifen sollten, freundlich und bestimmt zurück zum Geschehen.  

Digitaler Shut-Down

Suchen Sie sich eine Stunde am Tag aus, ob in der Mittagspause oder wenn Sie von der Arbeit nach Hause kommen, um sich ganz bewusst unerreichbar zu machen. Gerade in einem (Berufs-)Alltag, in dem man ständig von allen Seiten mit Informationen bombardiert wird, kann es eine unglaublich wohltuende Wirkung haben. Und wann war schon das letzte Mal, dass Sie sich eine digitale Auszeit gegönnt haben? 

Dankbarkeit

Bevor Sie ins Bett gehen, machen Sie sich drei Dinge bewusst für die Sie an dem jeweiligen Tag dankbar sein können.  

Somit lenken Sie Ihren Fokus ganz bewusst auf die positiven Aspekte Ihres Lebens und schulen gleichzeitig Ihre innere Haltung der Achtsamkeit. Wenn Sie mögen, können Sie diesen Moment auch nutzen, um über Ihre Achtsamkeitspraxen im Alltag zu reflektieren.  

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