Die Führungskraft als Coach

Abschlussarbeit von Silke Leonard, Präsentation als PDF ansehen oder das dazugehörige Skript lesen


Die Rollenvielfalt macht die Herausforderungen einer Führungskraft deutlich. Die Führungskraft befindet sich
bezogen auf die Führungsaufgabe konstant in einer Doppelrolle. Sie führt Gehaltsverhandlungen, gibt Anweisungen,
achtet auf Regeleinhaltung, überwacht Termine,
usw. und ermöglicht gleichzeitig Stärkung, Wachstum und
Kompetenzerweiterung der Mitarbeiter 
 

(Der Begriff Coaching wird in der Berufspraxis leider häufig missbraucht. Fehlverhalten oder Wissensdefizite eines
Mitarbeiters soll durch eine Führungskraft wegcoacht werden.)
 

Abgrenzung

 

Berater  

• Begleitung und Unterstützung von Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen
• Bearbeitung konkreter, berufsbezogener Probleme, Ziele und Aufgabenstellungen
• Einbindung von bestehendem Wissen, konkreten Lösungsvorschlägen oder Handlungsoptionen
• Berater als Experte und Fachmann  

Coach 

• Individuelle Begleitung und Unterstützung von Einzelpersonen oder Kleingruppen (mit Führungs- bzw.
Managementaufgaben)

• Bearbeitung konkreter, berufsbezogener Probleme, Konflikte oder Ziele
• Keine Vorgabe von Lösungsansätzen durch den Coach
• Coach als Impulsgeber, Helfer zur Selbsthilfe, Ermöglicher eines Perspektivenwechsels 

Sofern ein Coach über Fachkompetenz verfügt, kann er dieses auf Wunsch des Coachee im Coaching einbringen.
Hierbei ist die Abgrenzung zum
Coaching Prozess deutlich zu machen um die Selbstentwicklung des Coachee nicht
zu 
bremsen. 

Anwendungsgebiete für Führungskräfte-Coaching

• Karrieregespräche und Entwicklungsgespräche
• Anstehende Entwicklungsschritte wie Übernahme neuer Aufgaben, einer neuen Funktion oder eines Projektes
• Konflikten zwischen Mitarbeitern
• Abweichende Leistungsergebnisse
• Verhaltensbeobachtungen, die die FK als kritisch wahrnimmt
• …… 

Grenzen das Führungscoaching

• Mangelnde Abgrenzung der Führungskraft ->Neutralität notwendig
• (ungeklärte) Konflikte zwischen Führungskraft und Mitarbeiter
• Gegenseitige Projektionen
• (sehr) persönliche Probleme des Mitarbeiters, z.B.Alkohol- und Suchtproblemen
Arbeitsrechtliche Themen 

Regeln für ein Führungskräfte-Coaching

Eine Führungskraft bleibt immer eine Führungskraft!!! 

• Eine Kein Coaching ohne gegenseitiges Vertrauen =der Auftrag muss klar sein
Einstellung und Verhalten des MA hinterfragen
Problemnutzungskompetenz des MA nutzen
• MA sollte seinen persönlichen Nutzen erkennen und den für das Unternehmen 
• Ausreichend Zeit einplanen und nehmen/ keine Unterbrechungen
Werkzeuge und Hilfsmittel anwenden 

Als Führungskraft ist der Spagat zwischen „Angeboten machen“,  Anweisungen und, oder Feedback
geben ein entscheidendes Erfolgskriterium für ein Coaching.
 

NLP im Führungskräfte-Coaching? 

a)


 Sehr gute Anwendungsmöglichkeiten! 

Eine Anwendungsmöglichkeit der nachfolgenden NLP Formate und Interventionen ist abhängig vom

Auftrag
der gegenseitigen Vertrauensbasis 
dem Führungsstil der Führungskraft (entwicklungsorientierter Führungsstil) und 
ganz erheblich von der Unternehmenskultur der Firma 


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