Achtsamkeit im Berufsalltag

7 Übungen

Sind leicht erlernt und äußerst effizient! Dabei brauchen Sie nicht einmal viel Zeit zu investieren,
um die eigene Stressresilienz zu fördern und Ihren Aufgaben entspannter entgegen zu treten.
Daher haben wir hier 7 Achtsamkeitsübungen gesammelt, die sich an Ihrem Arbeitsplatz durch-
führen lassen:

2 Minuten in die eigenen Sinne abtauchen

Unterbrechen Sie sich selbst ab und an mal, indem Sie innehalten und sich fragen – Welche Gerüche und
Geräusche kann ich gerade wahrnehmen? Welcher Geschmack liegt mir auf der Zunge? Wie fühlt sich der

Stuhl an auf dem ich sitze? Welche Gedanken gehen mir gerade durch den Kopf?

Ein Happen Achtsamkeit

Ist es wirklich notwendig, dass wir unser Essen runterschlingen? Sparen wir tatsächlich dadurch so viel
Zeit? Schauen Sie sich stattdessen Ihr Essen doch mal genauer an – welche Form/ Konsistenz hat es? Haben
Sie einen Regenbogen auf Ihrem Teller oder ähnelt es eher einem schwarz-weiß Fernseher? Kauen Sie mit
Bedacht und versuchen Sie das volle Spektrum an Geschmäckern in Ihrem Mund wahrzunehmen. Und egal
ob Ihnen gefällt was Sie wahrnehmen oder auch nicht, versuchen Sie dankbar dafür zu sein, dass Sie nicht
mit leerem Magen von der Mittagspause zurückkehren müssen.

Hören Sie auf Ihren Körper!

Denn er teilt sich Ihnen unaufhörlich mit und lässt Sie wissen, was er gerade braucht, um optimal zu
funktionieren. Sie starren schon seit einer Weile auf Ihren Bildschirm und finden nicht die richtigen
Worte für eine Mail, die Sie abschicken wollen? Ein Blick aus dem Fenster wird Sie nicht davon ab-
halten, sich Gedanken zu machen, aber er gewährt Ihren Augen einen Augenblick der Entspannung.
Oder vielleicht kribbelt es in Ihren Beinen – wenn Ihnen bisher keine Idee für das neue Projekt im
Sitzen gekommen ist, vielleicht probieren Sie es mal im stehen oder bei einem kurzen Stretching?

Achtsam atmen:

Ist eine Technik, die Ihnen tatsächlich überall und jederzeit zur Verfügung steht. Versuchen Sie doch einmal
sich darauf zu konzentrieren, wie sich Ihr Atem gerade anfühlt – atmen Sie flach? Machen Sie lange Pausen
zwischen dem Ein- & Ausatmen? Achten Sie auf das Heben und Senken Ihrer Schulten und Ihres Brustkorbes –
ist es ( kaum ) merklich?

Wartezeit zur Auszeit machen:

Ob Sie am Drucker stehen, in der Schlange der Cafeteria oder an der roten Ampel – was würden Sie
tun, wenn Sie nicht nach Ihrem Handy greifen könnten? Gibt es eventuell irgendetwas in Ihrer Um-
gebung, dem Sie bisher keine Beachtung geschenkt haben? Natürlich sind Sie unheimlich beschäftigt
und eigentlich passt die ganze Warterei gar nicht in Ihren Zeitplan. Doch vielleicht haben Sie sich
gerade deswegen eine kurze Auszeit verdient! Einen Moment, in dem Sie nichts weiter tun müssen,
als Ihre Umgebung zu begutachten oder gar zu bestaunen!

Gehen Sie mit Ruhe und Gelassenheit:

Eine einfache und doch sehr wirkungsvolle Achtsamkeitspraxis ist die Gehmeditation; nehmen Sie jeden
Ihrer Schritte auf dem Weg zur Kaffeemaschine bewusst wahr – und gehen Sie langsamer, als Sie es für
gewöhnlich täten. Konzentrieren Sie sich dabei auf das Gefühl in Ihren Füßen, wie sie den Boden berühren
und wieder verlassen.

Achtsames Zuhören:

Häufig hören wir zu mit der Absicht zu antworten, statt zu verstehen. Während der andere spricht, gehen
wir im Kopf unsere To-Do Liste durch. Dadurch kommt es häufig zu Missverständnissen. Um unseren
Gegenüber wirklich zu verstehen und dessen Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen bedarf es uneinge-
schränkter Aufmerksamkeit. Gleichzeitig ist es eine Fähigkeit, sich selbst für einen Moment zurück zu
nehmen und mit aufrichtigem Interesse zu verfolgen, was den anderen bewegt.