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Hausarbeit zur Ausbildung zur Leiterin für systemische Aufstellungen und Familienaufstellungen

Thema: Das Vorgespräch zur systemischen Aufstellung

Inhalt

  1. Vorwort
  2. Rapport
  3. Einteilung von Kliententypen

3.1 Der Kunde

3.2 Der Besucher

3.3 Der Klagende

3.4 Der Co-Berater

  1. Haltung des Coaches
  2. Ziele des Vorgesprächs

5.1 Exkurs Genogramm

  1. Systemische Fragetechniken

6.1 Zirkuläre Fragen

6.2 Skalierungsfragen

6.3 Lösungsorientierte Fragen

6.4 Zukunftsorientierte Fragen

6.5 Hypothetische Fragen

6.6 Fragen nach Neueschreibungen (Reframes)

6.7 Die Wunderfrage

  1. Nachwort
  2. Literaturverzeichnis

 

Vorwort

Diese Hausarbeit schreibe ich im Rahmen meiner Ausbildung zur

Leiterin für systemische Aufstellungen und Familienaufstellungen.
Das Thema „Das Vorgespräch zur systemischen Aufstellung“ habe ich selbst gewählt.

Im Laufe der Ausbildung ist mir bewusst geworden, wie wichtig ein adäquates

Vorgespräch für den Verlauf einer erfolgreichen systemischen Aufstellung ist.
Da dies meine erste fachfremde Ausbildung ist, habe ich bemerkt,

dass diese erste Phase der Kontaktaufnahme mit dem Klienten, das gemeinsame Herausarbeiten des Themas bzw. Zieles für mich teilweise ein schwieriger Einstieg in den Prozess ist.

Deshalb nutze ich die Gelegenheit, mich im Rahmen dieser Hausarbeit mit diesem Thema noch einmal etwas ausführlicher zu befassen.

 

2.Rapport

Rapport bezeichnet im weitesten Sinne die Beziehungsgestaltung vom Coach zum Klienten.

Im Laufe des Gesprächs, sollte dem Klienten ein zunehmendes Gefühl von Sicherheit, Nähe und Verständnis vermittelt  werden um ihn in einen Zustand der Offenheit, Neugier und Konzentration zu bringen.

Der Coach sollte sich in das Wesen des Klienten einfinden können. Indem er entscheidende Schlüsselwörter der Beschreibung des Themas aufgreift und Bilder und Gefühle des Ratsuchenden wiederspiegelt, baut er eine Beziehung zum Klienten auf, um ihn dann in Lösungsfokussierte Bahnen lenken zu können.

 

3.Kliententypen

Nach einem Modell von  Steve de Shazer lassen sich verschiedene Kliententypen unterscheiden.

Über die Grundverhaltensmuster die die unterschiedlichen Klienten auszeichnen, kann der Coach oftmals schon erkennen aus welcher Motivation heraus der Klient zur Aufstellungsarbeit gefunden hat.

Die verschiedenen Verhaltensmuster werden nach de Shazer wie folgt beschrieben.

3.1 Der Kunde

Kunden können schon vor Beginn des Vorgesprächs ihr Thema klar beschreiben. Der Kunden-Typus hat ein hohes Maß an Selbstreflexion und nimmt Interventionen und Vorschläge dankbar an.

 

3.2 Der Besucher

Besucher sind unter Umständen nicht freiwillig zum Aufstellungsseminar gekommen. Sie wurden beispielsweise vom Chef oder Familienangehörigen zum Seminartag  „geschickt“.

Die Beziehungsgestaltung entwickelt sich unter Umständen etwas schwieriger,

als beim vorherigen Kliententypen.

Es ist möglich, dass der „Besucher“ wenig Motivation zeigt sich dem Prozess zu öffnen.

Der Aufstellungsleiter sollte hier besonders auf nonverbale Äußerungen achten und zwischen den Zeilen lesen können.

3.3 Der Klagende

Klagende Klienten nutzen ihre Energie oftmals um ihre Themen aus verschiedenen Sichtweisen in sehr destruktiver Weise darzustellen, sie neigen dazu sich in einer Opferrolle zu sehen und mit Einwänden wie z.B. „Ja, aber…“oftmals an diesen alten Mustern festzuhalten.

Es erfordert ein sehr geduldiges, behutsames Agieren des Coaches, das oftmals hartnäckige Muster des Klagenden zu durchbrechen.

 

3.4 Der Co-Berater

Das Grundverhalten des Co-Beraters wurde von Sonja Radatz zu dem Modell von de Shazer ergänzt.

Hierbei handelt es sich um den Klienten der sowohl sein Thema, als auch eine fast perfekte Lösung mitbringt.

Bei den Co-Beratern ist nochmal eine besondere Achtsamkeit des Aufstellungsleiters von Nöten, da hier ein Thema „hinter“ dem Thema liegen könnte.

 

4.Die Haltung des Coaches

Die Haltung des Coaches erfordert Gelassenheit und Achtsamkeit für sich und den Klienten. Der Coach sollte mit einer wertschätzenden und wertfreien Wahrnehmung den Klienten in seinem Prozess begleiten.

Im erfolgreichen Vorgespräch sollte es dem Aufstellungsleiter gelingen, den Klienten in die Lage zu versetzen eigene Ressourcen, Kraftquellen und Handlungspotentiale zu erkennen und somit eine neue Sichtweise auf das Thema zu erlangen.

Der Coach setzt Impulse, damit der Klient schon vor der Aufstellungsarbeit seine alten defizit- bzw. problemorientierten Denkmuster in lösungsorientierte Ressourcen umwandeln kann.

Der Coach ist bemüht eine neutrale Haltung gegenüber dem Klienten und dem Thema einzunehmen.

 

4.1 Exkurs: Die Arbeit mit dem Genogramm

Es gibt Aufstellungsleiter die im Rahmen des Vorgespräches mit dem Klienten ein Genogramm erstellen. Ein Genogramm ist eine Art ausführlicher Familienstammbaum in dem bekannte wichtige Ereignisse, Krankheiten, Scheidungen, Adoptionen, Abtreibungen u.ä. eingetragen werden.

„Genogrammliebhaber“ begründen ihre Arbeit mit dem Genogramm, indem sie sich einen guten Überblick im System verschaffen wollen, insbesondere, wenn ein Klient plant die Aufstellungsarbeit weiter zu verfolgen und mehrere Termine wahrnehmen möchte.

Coaches, die die Genogrammarbeit ablehnen, argumentieren meist mit dem Zeitfaktor den die Erstellung beansprucht und mit der Gefahr des „Primings“.

Unter diesem Aspekt stellt sich die Frage, ob man neutral und unvoreingenommen arbeiten kann, wenn man zu viele Details des Systems kennt?

Aufstellungsleiter ,die nicht mit dem Genogramm arbeiten ,verlassen sich auf   die Arbeit mit dem System, d.h. was sich zu diesem Zeitpunkt in der Aufstellung zeigt und wo die Energien des Felds hinführen.

 

5. Ziele des Vorgesprächs

Nachdem eine Beziehung zum Klienten hergestellt wurde, versucht der Coach zusammen mit dem Klienten das Thema klar herauszuarbeiten und ein Ziel zu formulieren. Es wird die Anzahl der erforderlichen Vertreter festgelegt und Personen aus der Teilnehmergruppe bestimmt.

Außerdem entscheidet der Aufstellungsleiter im Rahmen des Interviews, mit welchem Aufstellungsformat er arbeiten möchte und stellt dieses dem Klienten vor.

 

6. Systemische Fragetechniken

Systemische Gesprächs- und Fragetechniken bringen nicht nur Informationen und Antworten hervor, sondern fördern die Ideenbildung und laden zu neuen Sichtweisen ein.

Im Folgenden werde ich einige wichtige Fragetechniken beschreiben.

 

6.1 Zirkuläre Fragen

Zirkuläre Fragen beinhalten Fragen nach Zusammenhängen und Unterschieden, sie verdeutlichen die Wechselwirkungen im Beziehungsprozess. Die Sichtweisen aller Personen des Systems werden einbezogen, dadurch können Empathie und Verständnis für die „Realität“ der anderen Betroffenen gefördert werden.

Bsp.:  -Was würde Person X zu diesem Thema sagen?

-Wenn Person X jetzt hier wäre, was würde sie antworten?

 

6.2 Skalierungsfragen

Mit Hilfe von Skalierungsfragen kann man z.B. auf einer Skala von 1-10, oder in Prozentangaben, die Gewichtigkeit eines Themas verdeutlichen und Unterschiede oder schon herausgearbeitete Veränderungen hinterfragen, bzw. sichtbar machen.

Bsp.: -Wo auf dieser Skala von 1-10 stehen sie jetzt, wo wollen sie am Ende der                                   Aufstellung stehen?

-Wie groß ist der empfundene Druck jetzt?

 

Auf Antworten der Skalierungsfragen kann man sehr gut Fragen anknüpfen, die den  Prozess in die gewünschte Richtung leiten.

 

Bsp.:-Sehen sie die Möglichkeit eine 10 zu erreichen?

-Welcher Wert wäre momentan maximal möglich?

 

6.3 Lösungsorientierte Fragen

Die lösungsorientierten Fragen beschäftigen sich mit den Ausnahmen und Ressourcen und lenken somit den Fokus weg von den Problemen hin zur Lösung.

Bsp.: -Wann taucht das Thema weniger auf? Was machen sie dann anders?

-Wie haben sie es bis heute geschafft mit dieser Sache fertig zu werden?

 

6.4 Zukunftsorientierte Fragen

Die zukunftsorientierten Fragen befassen sich mit den hypothetischen Folgen eines Verhaltens, sie kreieren Zukunftsentwürfe die neue Verhaltensmöglichkeiten darstellen.

Bsp.: -Wie möchten sie in einem Jahr leben?

-Was würde ihr Vorbild in einer solchen Situation machen?

 

6.5 Hypothetische Fragen

Hypothetische Fragen sind Fragen nach Annahmen über Beziehungen, Wechselwirkungen zwischen Symptomen und Beziehungen oder Zusammenhängen im System. Hypothetische Fragen sollen zur Anregung von Veränderungen beitragen und Lösungsoptionen sichtbar werden lassen.

Bsp.: -Welche gute Absicht könnte hinter dem Thema liegen?

 

6.6 Fragen nach Neueschreibungen (Reframes)

Fragen nach Neubeschreibungen zeigen, dass es für jedes Problem unterschiedliche Sichtweisen gibt. Das Ziel der Fragetechnik ist, diese Sichtweisen zu finden, bzw. zu konstruieren.

Bsp.: -Angenommen, sie würden dieses Problem mit den Augen von Person X sehen. Welchen Blickwinkel ergäbe sich darauf für sie?….und welche noch?

 

6.7 Die Wunderfrage

Die Wunderfrage zeigt, was der Klient eigentlich will, bzw. was sich im Leben des Klienten verändert, wenn die gewünschte Lösung eingetreten ist.

Es gibt sehr viele Möglichkeiten die Wunderfrage zu stellen. Beispielsweise in einer Art Märchenerzählung eingebettet, die den Klienten in eine Lösungstrance versetzen soll.

 

Die Reinform der Frage ist:

Angenommen, es würde über Nacht ein Wunder geschehen und ihr Problem wäre gelöst, wie würden sie das merken?

 

7. Nachwort

Die hier beschriebenen Fragetechniken dienen einem groben Überblick. Sie können in vielerlei Hinsicht ergänzt, oder kleinschrittiger dargestellt werden. Für mich ist es wichtig, das Gelernte künftig weiterhin anzuwenden und einen kreativen Umgang damit zu etablieren.

 

 8. Literaturverzeichnis

Bücher:

·       Basics der systemischen Strukturaufstellungen von Renate Daimler im Kösel Verlag.

·       Lexikon des Familienstellens und der Systemischen Aufstellungsarbeit von Pierre Frot im Schirner Verlag.

·       Systemisches Fragen von  Andreas Patrzek im Springer Gabler Verlag

Internet:

www.coaching-magazin.de     Zugriff am 24.01.2018

Meditation, der Weg nach Innen

Meditation hat ihren Ursprung in den fernöstlichen Gebieten unserer Welt und hat dort eine ähnliche Bedeutung wie das Beten im Christentum. Es ist eine Technik, welche dabei hilft, die eigene Achtsamkeit zu schulen und dabei sowohl das geistige als auch das körperliche Wohlbefinden verbessert. Da es allerdings verschiedene Arten der Meditation gibt und sie alle eine Erfahrung des Individuums darstellen, ist es wohl kaum möglich eine endgültige Definition festzulegen.

 

Zu den vielen Vorteilen der Meditation gehört die zunehmende Konzentrationsfähigkeit, denn es geht zunächst einmal darum die eigene Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Punkt zu lenken. Ein verbesserter Fokus fördert ebenfalls die Kreativität, welche häufig unter dem Gedankenchaos im Alltagsstress leidet. Somit wird auch deutlich, dass zu meditieren nicht nichts tun bedeutet. Wenn Sie möchten, können Sie das für sich selbst feststellen, indem Sie einfach mal versuchen für einige Minuten an nichts zu denken. Nicht gerade einfach, oder?

Darüber hinaus kann Meditation auch bei der Stressbewältigung helfen und für Entspannung sorgen. Unser Körper verfügt über ein unglaubliches Potenzial zur Selbstheilung und Meditation aktiviert diese Kräfte nicht nur, sondern baut sie sogar weiter aus. Daraus können sie mehr Energie für den Alltag und für die Dinge, die sie lieben, schöpfen. Ein weiterer Aspekt ist ein verbessertes Selbstbewusstsein; zu meditieren bedeutet ebenfalls sich mit sich selbst auseinander zu setzen und sich noch besser kennen zu lernen. Somit werden Sie sich selbst, Ihren Gedanken und Gefühlen noch mehr bewusst. Gleichzeitig werden Sie lernen ihren Fokus auf die Gegenwart zu richten, was Ihnen wiederum dabei hilft negative Erlebnisse aus der Vergangenheit loszulassen, sodass Sie sich im Hier und Jetzt frei entfalten können. Sollten unschöne Erinnerungen auftauchen werden Sie durch die wertungsfreie Philosophie der Meditation auch damit besser umgehen können. Denn statt sich selbst für bestimmte Dinge zu verurteilen und daran aufzuhängen, bietet das Praktizieren von Meditation Ihnen die Möglichkeit jegliche Gedanken kommen und auch wieder gehen zu lassen. Zu guter letzt sei noch erwähnt, dass die positiven Auswirkungen nicht “nur im Kopf” sind, denn es haben bereits einige Studien erwiesen, dass Meditation zu einem erholsameren Schlaf und einem stärkeren Immunsystem beitragen kann.

 

Wie bereits erwähnt, gibt es verschiedene Arten der Meditation;

der Fokus kann auf dem eigenen Atem, bestimmten Körperregionen oder dem ganzheitlichen Körper liegen. Dann gibt es noch die transzendale Meditation, bei der man immer wieder ein bestimmtes Mantra aufsagt, und die geführte Meditation, bei der man einem Sprecher zuhört und dessen Worten folgt. Was dem einen vielleicht zusagt, mag für den anderen nicht das Richtige sein. Deswegen ist auch bei der Wahl der Meditationsart wichtig, seinem Gefühl zu vertrauen und es kann ja schließlich nicht schaden, ein paar Techniken mal auszuprobieren.

Und auch die Anwendung lässt Ihnen den Freiraum, selbst zu entscheiden, was für Sie am besten passt. Es wird zwar empfohlen zweimal täglich für ca. 20 Minuten zu meditieren, doch wen das zunächst abschreckt, der sei beruhigt. Schließlich können wir uns aufgrund der zahlreichen Vorteile sicher sein, dass 5 Minuten immer noch besser sind als gar nicht zu meditieren.

Dennoch gibt es ein bekanntes Zitat, das besagt;

“Man sollte täglich 20 Minuten meditieren, außer man hat keine Zeit; dann sollte man eine Stunde meditieren.”

 

6 Achtsamkeitsübungen für den Alltag

Den Ton für Ihren Tag setzen

Anstatt bei dem Weckerklingeln aus dem Bett zu springen, unter die Dusche zu hetzen, um dann das Frühstück runter zu schlingen, versuchen Sie doch direkt am Morgen die Gelassenheit zu praktizieren, die Sie sich über den Tag hinweg wünschen; strecken Sie sich zunächst einmal genüsslich – wie fühlt sich Ihr Körper dabei an? Wenn Sie sich aufsetzen, beobachten Sie Ihren Atem. Wie fühlt sich der Boden unter Ihren nackten Füßen an? Und für die Fortgeschrittenen: Überlegen Sie sich drei Dinge, die heute ganz hervorragend laufen werden. 

Machen sie etwas Gewöhnliches ungewöhnlich! 

Viele Dinge tun wir in unserem Alltag automatisch – beim Thema Achtsamkeit geht es vor allem darum, sich dieser Dinge bewusst zu werden. Am einfachsten ist das, wenn man es einfach mal anders als sonst macht; Als Linkshänder könnten Sie versuchen, sich mit rechts die Zähne zu putzen, oder das Müsli auf Ihrem Löffel mit der “falschen” Hand in Ihren Mund zu manövrieren.  

Tatort

Schauen Sie sich einen Raum genau an, wenn Sie ihn betreten mit der Intention ihn genauso wieder zu verlassen. Dass bei dieser Technik Ihre Küche stets aufgeräumt bleibt ist bloß ein angenehmer Nebeneffekt. Viel mehr trainieren Sie sich selbst darauf Ihrer Umgebung und den von Ihnen hinterlassenen Spuren mehr Aufmerksamkeit zu schenken. 

Tagtägliche Tätigkeiten 

Suchen Sie sich zwei Dinge aus, die Sie täglich tun, und treffen Sie mit sich selbst die Vereinbarung von nun an diese Dinge bewusst auszuführen. Ob es das hinsetzen auf einen Stuhl, das Abwaschen oder Betten machen ist, ist dabei vollkommen egal. Bemühen Sie sich nur darum, ganz bei dieser Sache zu bleiben und holen Sie Ihre Gedanken, falls diese abschweifen sollten, freundlich und bestimmt zurück zum Geschehen.  

Digitaler Shut-Down

Suchen Sie sich eine Stunde am Tag aus, ob in der Mittagspause oder wenn Sie von der Arbeit nach Hause kommen, um sich ganz bewusst unerreichbar zu machen. Gerade in einem (Berufs-)Alltag, in dem man ständig von allen Seiten mit Informationen bombardiert wird, kann es eine unglaublich wohltuende Wirkung haben. Und wann war schon das letzte Mal, dass Sie sich eine digitale Auszeit gegönnt haben? 

Dankbarkeit

Bevor Sie ins Bett gehen, machen Sie sich drei Dinge bewusst für die Sie an dem jeweiligen Tag dankbar sein können.  

Somit lenken Sie Ihren Fokus ganz bewusst auf die positiven Aspekte Ihres Lebens und schulen gleichzeitig Ihre innere Haltung der Achtsamkeit. Wenn Sie mögen, können Sie diesen Moment auch nutzen, um über Ihre Achtsamkeitspraxen im Alltag zu reflektieren.  

Achtsamkeit im Berufsalltag

Sind leicht erlernt und äußerst effizient! Dabei brauchen Sie nicht einmal viel Zeit zu investieren, um die eigene Stressresilienz zu fördern und Ihren Aufgaben entspannter entgegen zu treten. Daher haben wir hier 7 Achtsamkeitsübungen gesammelt, die sich an Ihrem Arbeitsplatz durchführen lassen:

2 Minuten in die eigenen Sinne abtauchen

Unterbrechen Sie sich selbst ab und an mal, indem Sie innehalten und sich fragen – Welche Gerüche und Geräusche kann ich gerade wahrnehmen? Welcher Geschmack liegt mir auf der Zunge? Wie fühlt sich der Stuhl an auf dem ich sitze? Welche Gedanken gehen mir gerade durch den Kopf?

Ein Happen Achtsamkeit

Ist es wirklich notwendig, dass wir unser Essen runterschlingen? Sparen wir tatsächlich dadurch so viel Zeit? Schauen Sie sich stattdessen Ihr Essen doch mal genauer an – welche Form/ Konsistenz hat es? Haben Sie einen Regenbogen auf Ihrem Teller oder ähnelt es eher einem schwarz-weiß Fernseher? Kauen Sie mit Bedacht und versuchen Sie das volle Spektrum an Geschmäckern in Ihrem Mund wahrzunehmen. Und egal ob Ihnen gefällt was Sie wahrnehmen oder auch nicht, versuchen Sie dankbar dafür zu sein, dass Sie nicht mit leerem Magen von der Mittagspause zurückkehren müssen.

Hören Sie auf Ihren Körper!

– denn er teilt sich Ihnen unaufhörlich mit und lässt Sie wissen, was er gerade braucht, um optimal zu funktionieren. Sie starren schon seit einer Weile auf Ihren Bildschirm und finden nicht die richtigen Worte für eine Mail, die Sie abschicken wollen? Ein Blick aus dem Fenster wird Sie nicht davon abhalten, sich Gedanken zu machen, aber er gewährt Ihren Augen einen Augenblick der Entspannung. Oder vielleicht kribbelt es in Ihren Beinen – wenn Ihnen bisher keine Idee für das neue Projekt im sitzen gekommen ist, vielleicht probieren Sie es mal im stehen oder bei einem kurzen Stretching?

Achtsam atmen:

Ist eine Technik, die Ihnen tatsächlich überall und jederzeit zur Verfügung steht. Versuchen Sie doch einmal sich darauf zu konzentrieren, wie sich Ihr Atem gerade anfühlt – atmen Sie flach? Machen Sie lange Pausen zwischen dem Ein- & Ausatmen? Achten Sie auf das Heben und Senken Ihrer Schulten und Ihres Brustkorbes – ist es ( kaum ) merklich?

Wartezeit zur Auszeit machen:

Ob Sie am Drucker stehen, in der Schlange der Cafeteria oder an der roten Ampel – was würden Sie tun, wenn Sie nicht nach Ihrem Handy greifen könnten? Gibt es eventuell irgendetwas in Ihrer Umgebung, dem Sie bisher keine Beachtung geschenkt haben? Natürlich sind Sie unheimlich beschäftigt und eigentlich passt die ganze Warterei gar nicht in Ihren Zeitplan. Doch vielleicht haben Sie sich gerade deswegen eine kurze Auszeit verdient! Einen Moment, in dem Sie nichts weiter tun müssen, als Ihre Umgebung zu begutachten oder gar zu bestaunen!

Gehen Sie mit Ruhe und Gelassenheit:

Eine einfache und doch sehr wirkungsvolle Achtsamkeitspraxis ist die Gehmeditation; nehmen Sie jeden Ihrer Schritte auf dem Weg zur Kaffeemaschine bewusst wahr – und gehen Sie langsamer, als Sie es für gewöhnlich täten. Konzentrieren Sie sich dabei auf das Gefühl in Ihren Füßen, wie sie den Boden berühren und wieder verlassen.

Achtsames Zuhören:

Häufig hören wir zu mit der Absicht zu antworten, statt zu verstehen. Während der andere spricht, gehen wir im Kopf unsere To-Do Liste durch. Dadurch kommt es häufig zu Missverständnissen. Um unseren Gegenüber wirklich zu verstehen und dessen Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen bedarf es uneingeschränkter Aufmerksamkeit. Gleichzeitig ist es eine Fähigkeit, sich selbst für einen Moment zurück zu nehmen und mit aufrichtigem Interesse zu verfolgen, was den anderen bewegt.