Meditation, der Weg nach Innen

Meditation hat ihren Ursprung in den fernöstlichen Gebieten unserer Welt und hat dort eine ähnliche Bedeutung wie das Beten im Christentum. Es ist eine Technik, welche dabei hilft, die eigene Achtsamkeit zu schulen und dabei sowohl das geistige als auch das körperliche Wohlbefinden verbessert. Da es allerdings verschiedene Arten der Meditation gibt und sie alle eine Erfahrung des Individuums darstellen, ist es wohl kaum möglich eine endgültige Definition festzulegen.

 

Zu den vielen Vorteilen der Meditation gehört die zunehmende Konzentrationsfähigkeit, denn es geht zunächst einmal darum die eigene Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Punkt zu lenken. Ein verbesserter Fokus fördert ebenfalls die Kreativität, welche häufig unter dem Gedankenchaos im Alltagsstress leidet. Somit wird auch deutlich, dass zu meditieren nicht nichts tun bedeutet. Wenn Sie möchten, können Sie das für sich selbst feststellen, indem Sie einfach mal versuchen für einige Minuten an nichts zu denken. Nicht gerade einfach, oder?

Darüber hinaus kann Meditation auch bei der Stressbewältigung helfen und für Entspannung sorgen. Unser Körper verfügt über ein unglaubliches Potenzial zur Selbstheilung und Meditation aktiviert diese Kräfte nicht nur, sondern baut sie sogar weiter aus. Daraus können sie mehr Energie für den Alltag und für die Dinge, die sie lieben, schöpfen. Ein weiterer Aspekt ist ein verbessertes Selbstbewusstsein; zu meditieren bedeutet ebenfalls sich mit sich selbst auseinander zu setzen und sich noch besser kennen zu lernen. Somit werden Sie sich selbst, Ihren Gedanken und Gefühlen noch mehr bewusst. Gleichzeitig werden Sie lernen ihren Fokus auf die Gegenwart zu richten, was Ihnen wiederum dabei hilft negative Erlebnisse aus der Vergangenheit loszulassen, sodass Sie sich im Hier und Jetzt frei entfalten können. Sollten unschöne Erinnerungen auftauchen werden Sie durch die wertungsfreie Philosophie der Meditation auch damit besser umgehen können. Denn statt sich selbst für bestimmte Dinge zu verurteilen und daran aufzuhängen, bietet das Praktizieren von Meditation Ihnen die Möglichkeit jegliche Gedanken kommen und auch wieder gehen zu lassen. Zu guter letzt sei noch erwähnt, dass die positiven Auswirkungen nicht “nur im Kopf” sind, denn es haben bereits einige Studien erwiesen, dass Meditation zu einem erholsameren Schlaf und einem stärkeren Immunsystem beitragen kann.

 

Wie bereits erwähnt, gibt es verschiedene Arten der Meditation;

der Fokus kann auf dem eigenen Atem, bestimmten Körperregionen oder dem ganzheitlichen Körper liegen. Dann gibt es noch die transzendale Meditation, bei der man immer wieder ein bestimmtes Mantra aufsagt, und die geführte Meditation, bei der man einem Sprecher zuhört und dessen Worten folgt. Was dem einen vielleicht zusagt, mag für den anderen nicht das Richtige sein. Deswegen ist auch bei der Wahl der Meditationsart wichtig, seinem Gefühl zu vertrauen und es kann ja schließlich nicht schaden, ein paar Techniken mal auszuprobieren.

Und auch die Anwendung lässt Ihnen den Freiraum, selbst zu entscheiden, was für Sie am besten passt. Es wird zwar empfohlen zweimal täglich für ca. 20 Minuten zu meditieren, doch wen das zunächst abschreckt, der sei beruhigt. Schließlich können wir uns aufgrund der zahlreichen Vorteile sicher sein, dass 5 Minuten immer noch besser sind als gar nicht zu meditieren.

Dennoch gibt es ein bekanntes Zitat, das besagt;

“Man sollte täglich 20 Minuten meditieren, außer man hat keine Zeit; dann sollte man eine Stunde meditieren.”

 

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